GÜDNY SCHNEIDER-MOMBAUR

 Objekte unterschiedlicher Materialien, Malerei

 

 Güdny Schneider-Mombaur studierte von 1972-76 an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf bei Prof. Erwin Heerich. Seit Anfang der 80iger Jahre entwickelt sie ihre künstlerische Arbeit in Werkblöcken mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Am Anfang stehen in Plexiglas gefasste Objekte: Reinzeichen - Flusen, Fasern, Staubgewebe, Abrieb menschlicher Kleidung – gewaschen und getrocknet, die als Abfallprodukt weiblicher Reinigungsrituale magische Zeichen in die Welt setzen. Die Begegnung mit Asien intensiviert im Chinablock die Lust am Zeichenhaft - Skripturalen und öffnet den Blick für neue Materialien, Farben und Gedankenräume. Das Gewirr der Flusen findet sich in den fasergewalkten Textilien der Tibet-Objekte wieder.

 

Aus den Valeurs der verwaschenen Farbtöne der Reinzeichen werden wässrig-transparente Farbverläufe der Tuschebilder im Werkblock Basislager, den aktuellen Bergbildern aus dem Motivkreis des Himalaya. Insgesamt spielt Materialität und der Bildentstehungsprozess eine besondere Rolle. Profane Materialien werden in ungewöhnlichen Verarbeitungsprozessen aufgeladen mit Bedeutung. Reinheit, Ordnung, Verdichtung, aber auch Chaos, das Auflösen, Fließen und Trocknen sind Schlüsselbegriffe. „Ich möchte Ihnen meine Gedanken zum Werk zusammenfassend in wenigen Stichworten nennen: Spiritualität, Magie, Ruhe und Kraft.“ Gisela Elbracht- Iglhaut, Eröffnungsrede Retrospektive „Fast forward“ , Kunstmuseum Solingen 2017 

Kontakt: 0177 777 4769

 

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